RohverzehrViele Pilzarten – auch solche, die zubereitet als Speisepilze gelten – sind roh verzehrt giftig. Ihre hitzelabilen Giftstoffe werden erst durch gründliches Erhitzen (15 Minuten kochen oder braten) unschädlich gemacht.
Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)Pilze können Schwermetalle (Blei, Cadmium, Quecksilber) und radioaktive Substanzen (Cäsium-137, Strontium-90) akkumulieren. Bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden.
Pilze mit Verdacht auf Kanzerogenität oder MutagenitätSymptome: keine bekannt Weißer Rasling (Leucocybe connata) – Lyophyllin und Connatin · Nebelkappe (Clitocybe nebularis) – Nebularin · Olivbrauner Milchling (Lactarius turpis) – Necatorin · Giftlorchel (Gyromitra esculenta agg.) – Gyromitrin · Lorcheln (Gyromitra spp.) – Hydrazinverbindungen
Yunnan sudden death syndromePilzart: Trogia venenata Bemerkungen: Südwest-China
Quelle: DGfM — Vergiftungssyndrome (Stand 22.01.2023)