Im Pilzlexikon suchen oder zu einem Bereich springen
Tylopilus felleus
Bitter Bolete
Saison: Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Warnung
Kein Giftpilz im engeren Sinn und im Katalog kein Toxin-Syndrom belegt — der Gallenröhrling steht weder in der DGfM-Giftpilzliste (dgfm_taxa_2026) noch in den DGfM-Syndromen, sondern allein über die Ungenießbarkeit. 123pilzsuche.de: Der Pilz enthält in geringer Menge Bufotenin (Krötengift), das durch Kochen zerstört würde; vereinzelt beschriebene Beschwerden: Völlegefühl, Erbrechen, Durchfall, Bauchkolik, Gehstörung, Schwindel, Hitzegefühl, Schweißausbrüche, erhöhter Blutdruck, Taubheitsgefühl in einer Hand. Wikipedia bezeichnet ihn als schwach giftig mit möglichen Magen-Darm-Beschwerden, die Schweizer Quelle ausdrücklich als nicht giftig. Diese Spannung ist nicht geglättet: die Katalogklassifikation bleibt bei „Ungenießbar“ (kein Syndrom-Link), die möglichen gastrointestinalen Beschwerden stehen hier. Die Bitterkeit geht laut Wikipedia auf komplexe Zuckerverbindungen (β-D-Glucane) zurück. (123pilzsuche.de; ; )
Niemals ohne Bestimmung durch eine erfahrene Person oder ein Bestimmungsbuch verzehren. Hilfe im Notfall.
Quelle: DGfM — Vergiftungssyndrome (Stand 22.01.2023)
Satansröhrling
Keine Beschreibung verfügbar.
Merkmale allein reichen nicht für eine sichere Bestimmung. Im Zweifel hilft eine Pilzberatungsstelle.