Amatoxin-Syndrom (Phalloides-Syndrom): gilt als Auslöser4–36 h · 8–12 Stunden (Amplitude 4–36 Stunden)
In einem Notfall
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Giftnotruf
Pilzreste und Erbrochenes mitnehmen
nichts zu trinken geben
Morphologie
Geruch & Geschmack
Lebensraum + Partner
Verzehrhinweise
RohverzehrViele Pilzarten – auch solche, die zubereitet als Speisepilze gelten – sind roh verzehrt giftig. Ihre hitzelabilen Giftstoffe werden erst durch gründliches Erhitzen (15 Minuten kochen oder braten) unschädlich gemacht.
Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)Pilze können Schwermetalle (Blei, Cadmium, Quecksilber) und radioaktive Substanzen (Cäsium-137, Strontium-90) akkumulieren. Bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden.
Pilze mit Verdacht auf Kanzerogenität oder MutagenitätSymptome: keine bekannt Weißer Rasling (Leucocybe connata) – Lyophyllin und Connatin · Nebelkappe (Clitocybe nebularis) – Nebularin · Olivbrauner Milchling (Lactarius turpis) – Necatorin · Giftlorchel (Gyromitra esculenta agg.) – Gyromitrin · Lorcheln (Gyromitra spp.) – Hydrazinverbindungen
Yunnan sudden death syndromePilzart: Trogia venenata Bemerkungen: Südwest-China
Quelle: DGfM — Vergiftungssyndrome (Stand 22.01.2023)
zylindrisch, auf weißem Grund blass olivgrün genattert, zur Basis in eine zwiebelknollige Verdickung übergehend, von einer häutigen, eierschaligen Volva umgeben · Stiel 5 bis 12, selten bis 15 cm lang und 1 bis 4, selten bis 6 cm dick (die deutschsprachige Enzyklopädie nennt 5 bis 15, selten bis 18 cm Höhe und bis 2 cm Dicke), weiß bis gelbgrünlich, faserig und oft genattert; jung voll, im Alter markig bis hohl. Die Basis ist zwiebelknollig verdickt und steckt in einer aufrecht abstehenden, häutig-lappigen weißen Volva, die nicht selten tief im Boden verborgen ist. Die Stielspitze ist meist relativ leicht vom Hutfleisch abtrennbar. Diese Angaben sind Bestimmungsmerkmale und keine Verzehrfreigabe. ([123pilzsuche.de](https://123pilzsuche.de/daten/details/GruenerKnollenblaetterpilz0904.htm) und [de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Knollenblätterpilz)) · 1–4 cm
Ring
häutig, weiß bis gelblich, hängend, oberseits gerieft, schnell vergänglich, nicht verschiebbar · in der oberen Stielhälfte, hängend · Die weiße bis gelbliche, häutige Manschette ist hängend, oberseits meist gerieft, selten ungerieft, und schnell vergänglich; sie ist nicht verschiebbar, anders als bei den Riesenschirmlingen. Der Ring gehört zusammen mit den bleibend weißen Lamellen, der abgerundeten Zwiebelknolle in der Volva und dem jung süßlichen Geruch zu den tragenden Bestimmungsmerkmalen. Diese Angaben sind Bestimmungsmerkmale und keine Verzehrfreigabe. ([123pilzsuche.de](https://123pilzsuche.de/daten/details/GruenerKnollenblaetterpilz0904.htm) und [de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Knollenblätterpilz))
Fleisch
Fleisch weiß, unter der Huthaut gelbgrünlich getönt, beim Schneiden unveränderlich. Geruch jung süßlich nach Kunsthonig, im Alter nach Kleeheu, hornartig, aasartig bis nach Ammoniak; Geschmack mild, süßlich und würzig, nach der Enzyklopädie nussartig. Geschmacksproben sind wegen der Gefahr der Leberschädigung zu unterlassen. Diese Angaben sind reine Bestimmungsmerkmale und keine Verzehrfreigabe. ([123pilzsuche.de](https://123pilzsuche.de/daten/details/GruenerKnollenblaetterpilz0904.htm) und [de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Knollenblätterpilz)) · im Hut fleischig, im Stiel faserig · fest